Jede Präsentation im Corporate Template. Logo oben rechts, Farbschema einheitlich, Fußzeile mit Seitennummer. Kennen Sie? Natürlich. Und genau das ist das Problem.
Das Template ist bequem, nicht wirkungsvoll
Corporate Templates existieren aus guten Gründen: Markenkonsistenz, Wiedererkennung, Professionalität. Aber sie haben einen Preis. Jede Folie sieht gleich aus. Und wenn jede Folie gleich aussieht, sticht keine hervor.
Im Vertrieb brauchen Sie aber genau das: Momente, die hängenbleiben. Eine Folie, die den Kunden innehalten lässt. Die ein Bild in den Kopf pflanzt.
Steve Jobs, 2007
Als Steve Jobs das iPhone vorstellte, zeigte er keine PowerPoint-Folie mit drei Bulletpoints und dem Apple-Logo. Er zeigte ein Bild. Bildschirmfüllend. Kein Logo, keine Fußzeile, keine Ablenkung. Das Produkt sprach für sich.
Das war kein Zufall. Das war eine bewusste Entscheidung: Impact vor Template.
Wann Sie das Template brechen sollten
Nicht jede Folie muss individuell sein. Aber an den entscheidenden Stellen lohnt es sich:
- Die Einstiegsfolie: Ein starkes Bild statt "Agenda" auf Folie 1.
- Das Kernproblem: Eine einzige Zahl, groß und zentral, ohne Ablenkung.
- Die Lösung: Ein Vorher-Nachher-Bild, das die Veränderung zeigt.
- Der Abschluss: Ein klarer Call-to-Action, nicht das Standardlogo mit "Vielen Dank".
Bildschirmfüllende Bilder wirken
Ein professionelles Foto, das die gesamte Folie einnimmt, erzeugt Emotion. Es durchbricht die visuelle Monotonie und signalisiert: Jetzt kommt etwas Wichtiges.
Kombinieren Sie es mit wenig Text. Maximal ein Satz. Oder nur ein Wort. Die Folie unterstützt, was Sie sagen. Sie ersetzt es nicht.
Die Balance
Verwenden Sie das Corporate Template als Grundgerüst. Aber durchbrechen Sie es bewusst an drei bis fünf Schlüsselstellen. Das zeigt: Sie beherrschen die Regeln und wissen, wann es sich lohnt, sie zu brechen.
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