Greifen Sie noch zum Telefon, oder ist jedes Gespräch ein Videocall? Beide Kanäle haben ihre Berechtigung. Aber im Vertrieb sollte Video der Standard sein.
Warum Video die bessere Wahl ist
Körpersprache sichtbar machen
Am Telefon hören Sie nur die Stimme. Im Videocall sehen Sie Reaktionen: ein Stirnrunzeln, ein Nicken, ein nachdenklicher Blick. Diese Signale verraten Ihnen, ob Ihre Botschaft ankommt, ob der Kunde skeptisch ist oder ob er bereit ist für den nächsten Schritt.
Beziehung aufbauen
Menschen vertrauen Gesichtern mehr als Stimmen. Ein Videocall erzeugt eine persönlichere Verbindung. Sie sehen, wo Ihr Gegenüber arbeitet. Sie erkennen Mimik und Gestik. Das schafft eine Basis, die am Telefon nicht entsteht.
Inhalte teilen
Im Videocall können Sie Folien zeigen, gemeinsam auf Dokumente schauen, live etwas skizzieren. Am Telefon bleibt alles abstrakt. "Schauen Sie mal auf Seite 3 des Angebots" funktioniert, ist aber kein Vergleich zum gemeinsamen Bildschirm.
Wann das Telefon reicht
Es gibt Situationen, in denen ein Anruf die bessere Wahl ist:
- Kurze Abstimmungen: "Passt der Termin am Donnerstag?" Dafür brauchen Sie keinen Videocall.
- Etablierte Kontakte: Wenn Sie den Kunden gut kennen und regelmäßig sprechen, reicht manchmal ein Telefonat.
- Dringende Themen: Wenn Sie jemanden sofort erreichen müssen, ist ein Anruf schneller als ein Meeting-Link.
- Unterwegs: Nicht immer ist eine stabile Videoverbindung verfügbar.
Die Faustregel
Wenn das Gespräch länger als fünf Minuten dauert und inhaltliche Tiefe hat, wählen Sie Video. Wenn es um eine schnelle Klärung geht, reicht das Telefon.
Ein häufiger Fehler
Manche Verkäufer scheuen den Videocall, weil er "aufwendiger" ist. Kamera an, Hintergrund prüfen, gutes Licht. Aber genau dieser kleine Aufwand zeigt dem Kunden: Dieses Gespräch ist mir wichtig. Sie sind mir wichtig.
Wer sich die Mühe eines Videocalls nicht macht, sendet ein Signal. Ob beabsichtigt oder nicht.
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